Aether Gazette

Die Mitarbeiter der Redaktion

… oder das, was von ihnen übrig ist …

Herr T. Thomas Tameson

Der Inhaber und Herausgeber der Aether Gazette kam 1839/+142 mit seinen Eltern aus Amerika in das deutsche Kaiserreich, da man dem Vater, Herrn J.R. Tameson, fälschlicherweise die Veruntreuung von Bankgeldern vorwarf. Um einer Verurteilung zu entgehen, entschloss sich J.R.T. dazu, seinem Heimatland den Rücken zu kehren und mit seiner Familie auszuwandern. Da er gute Beziehungen zum Staatsoberhaupt des deutschen Kaiserreichs pflegte, nahm ihn der Kaiser auch dankbar auf. Mit einem überraschenden Goldfund in einer seiner Reisetaschen, welche zufällig der genauen Summe der Bankveruntreuung  entsprach, gründete J.R. Tameson daraufhin einen Zeitungsverlag und führte seinen Sohn in die Verlagsarbeit ein.

Herr T. Thomas Tameson übernahm die Leitung des Verlages im Jahr 1878/+142, stellte die Arbeitsweise um und machte Karriere mit der Aether Gazette, während sein Vater in das Ölgeschäft einstieg.

Manni der Falzmeister

Manfred Mazmanster, Sohn eines Schuhverkäufers aus Wanne-Eickel und einer Schnürsenkelbinderin aus Wonne-Meikel, kam nach seiner Lehrzeit zum Schuhschnürsenkelverkäufer in dubiose Kreise, entkam knapp der Verwandlung in einen Esel und nahm schließlich zu Fuß die Reise nach Berlin auf. Dort verdingte er sich zunächst als Schuhputzgehilfe und wurde auf einem Jahrmarkt auf das Vergnügungsgeschäft von Herrn und Frau Wurlitz aufmerksam. Er stellte sich vor unternahm mehrere Versuche, sich im Vergnügungsgeschäft zu verdingen. Mit mäßigem Erfolg.

Als eine Räuberbande  eines Tages die Einnahmen des Jahrmarktes stehlen wollten, stellte sich Manni diesen in den Weg und verbog drei Gaunern die Nasen. Daraufhin wurde er als Rausschmeißer angestellt. Als der Jahrmarkt schließlich abbrannte und das Ehepaar Wurlitz in den Flammen den Tod fand, stellte er sich bei der Aether Gazette vor. Herr Tameson stellte ihn kurzerhand als Falzmeister ein.

Der grimme Schnitter

Gelangweilt von seiner Arbeit als Gevatter Tod versuchte er sich in mehreren neuen Berufen, doch seine Karrieren als Eisverkäufer, Tropenführer und Fleischereifachverkäufer waren schnell beendet. So holte er sich beim Eisverkauf Frostbeulen, wurde in den Tropen von Moskitos zerstochen und konnte das Verderben des Fleisches als Fachverkäufer nicht verhindern. Auch eine Anstellung in einer Alte Leute Betreuungseinrichtung schlug fehl, da die älteren Herrschaften leider bei seinem Anblick zu Tode erschraken.

Also nahm er eine Stelle als Kornfeldmäher bei Bauer Mertens an. Doch diese Stellte stellte ihn, ob des ständigen Niedermähens, auch nicht zufrieden. Schließlich traf er in einem Wirtshaus auf Herrn T. Thomas Tameson. Seitdem schneidet der Schnitter die Heftromane zusammen und kümmert sich auch um die Zuschneidung der Gazette.

Ludewig Fargut

Über Ludewig wissen wir in der Redaktion eigentlich recht wenig. Sicher ist nur, dass Ludewig gewisse Fahrkünste an Droschke, Schleppkarren und sogar dem Dampfflügler an den Tag legt und daher unser Mann für das Ausfahren der Gazetten und Heftromane geworden ist.

Hin und wieder ist Ludewig auch in geheimen Missionen unterwegs und ist tagelang nicht aufzufinden. Auch auf Nachfrage bekommen wir weder von ihm, noch von Herrn Tameson einen Antwort darauf, wo er war und was er machte.

Horacio Stamford

Horacio Stamford ist der Stammautor der Aether Gazette.

Er  wurde als Sohn ärmlicher Eltern in Brunswick, geboren. Dort wuchs er die meiste Zeit in einem Kinderheim auf und verdiente sich seine ersten Sporen in der Arbeitswelt in einem Textilwerk in Penne. Aber schon immer war das Schreiben für ihn ein Traum und so versuchte er, im Verlagshaus Schallermann und Söhne, mit Reportagen unterzukommen. Doch wurden seine Geschichten dort rundweg abgelehnt. Frustriert kehrte er schließlich Penne den Rücken und machte sich in einem Viehtransport auf nach Berlin. Dort fiel er dem Inhaber und Herausgeber der Aether Gazette, Herrn T. Thomas Tameson, auf, der ihn nach anfänglichen Boten- und Lehrjahren als Stammautor seiner Zeitung einsetzte.

Adelheid von Binging

Chefredakteurin der SKANDALA und Aushilfsvertretung von Herrn Tameson

Frau von Binging wurde als Einzelkind geboren. Im Alter von 15 Jahren rebellierte sie gegen ihre adeligen Eltern, verließ ein Jahr später in einer Nacht- und Nebelaktion ihr Elternhaus und schlug sich allein durch das Leben. Bald schon bekam sie Kontakt mit der Unterwelt und wurde dort, auf Grund ihres Auftretens, »Adelheid Schlagemaid« genannt. Den Posten der Chefredakteurin der SKANDALA bekam sie nach einem Wetttrinken mit Herrn Tameson, der, unter dem Tisch liegend, ihren unkündbaren Arbeitsvertrag unterschrieb.

Durch ihre Freundschaft mit Lisa Freifrau von Hohenberg pflegt sie mitunter Kontakte in den Hoch- und Kleinadel.

Symbollichtbildskizzierung Oxfuß

Ox

Freier Pressmitarbeiter

Ox gibt ungern Details über seine Herkunft preis, da sich diese in Unterweltskreisen abgespielt haben soll.

Sein Hauptberuf ist momentan Heizer bei der Kate Airlines, wo er auch als Mechaniker arbeitet. Sollten allerdings Pressarbeiten anstehen, so ist Ox bei uns in der Redaktion als Pressmitarbeiter mit Freuden an der Arbeit. So setzt er sich auf die zu pressenden Heftromane und bringt diese dadurch in Form.

Selbstverständlich befindet sich immer eine mindestens 25 cm dicke Ætherplastikschutzschicht zwischen dem Oxschen Hinterteil und den Heftromanen, so dass dieses nicht mit den Seiten in Berühung kommt.

Erna

Reinigungsfachkraft

Erna Klein aus Hamburg ist die gute Seele der Redaktion und, nach eigenen Angaben, eine Putzfrau. Und sie ist stolz darauf. Erna sorgt mit Feudel, Wasser und bisweilen etwas rabiaten Mitteln dafür, dass es in unserer Redaktion nicht jeden Tag aussieht, wie bei Hempels unter dem Sofa.

Auch ist Erna in der Lage, eine komplette Ausgabe der Aether Gazette in Eigenregie herzustellen und sogar zu veröffentlichen. Nämlich genau dann, wenn sich die Redaktion nach einer Feierlichkeit wieder einmal rotzevoll unter den Schreibtischen versteckt (wie berichteten)

Auf der Fahndungsskizzierung Lichtbildskizzierung sehen Sie Erna mit ihrem Materialkoffer.

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